Museen
Am Fuß des Schlossbergs in Sieradz, zwischen dem Bach Żeglina und dem Stausee Paradzianka, erstreckt sich ein Freilichtmuseum, das dem Dorf der Region Sieradz gewidmet ist. Der Ethnografische Park Sieradz an der Grodzka 1 ist eine Abteilung des Bezirksmuseums in Sieradz, entstanden in den 1970er Jahren auf Initiative von Zofia Neymanowa, der damaligen Museumsdirektorin.
Das erste Gebäude des Museums war die Rekonstruktion des Weberhauses aus Zgierz aus dem 19. Jahrhundert. Später kam der Hof des Volksbildhauers Szczepan Mucha aus dem Dorf Szale hinzu — im Haus, in der Werkstatt und im Garten sehen Sie eine Galerie seiner Werke, darunter Teufel, die unter alten Apfelbäumen auf Besucher blicken. Herzstück der Ausstellung ist ein offener Hof aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert: eine im 19. Jahrhundert aus Sieradz hierher gebrachte Chata, eine Scheune aus Ruda aus dem frühen 20. Jahrhundert, ein Stall mit Wagenschuppen aus Wiertelaki sowie ein hölzerner Speicher, die sogenannte kumora, um 1810 in Brąszewice-Zabrodzie erbaut. Die Hütten sind mit originalen Ausstattungsdetails versehen; dazu kommen ein Bildstock, ein Brotofen, eine Schuppe mit landwirtschaftlichen Geräten und ein Blumengarten.
Das Museum ist von Mai bis November geöffnet: dienstags bis freitags 10:00–15:30 Uhr, an Wochenenden 10:00–17:00 Uhr, montags geschlossen. Tickets kosten 6 PLN (normal) und 4 PLN (ermäßigt), jeder Dienstag ist kostenfrei. Das Gelände honoriert die Karte großer Familien, ist mit Kinderwagen zugänglich, die Parkplätze sind kostenlos. Nach dem Besuch steigen Sie auf den nahen Schlossberg — das Zentrum von Sieradz liegt in der Nähe.
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