Kirchen & Klöster
In den Wäldern der Krakau-Tschenstochauer Jura, am Rand von Żarki, steht der Paulinerklosterkomplex mit dem Sanktuarium Unserer Lieben Frau von Leśniów, der Beschützerin der Familien. Kern des Komplexes ist eine Kirche aus dem Jahr 1610 im Stil von Gotik und Renaissance. Größter Schatz der Kirche ist die gotische Figur der lächelnden Maria, eine der geschätztesten Marienfiguren Polens, die mit päpstlichen Kronen gekrönt wurde.
Die Kirche entstand zu Beginn des 17. Jahrhunderts und verbindet gotische Formen mit Renaissance-Details. Nördlich der Kirche wurde ein spätbarockes Kloster errichtet, dessen Bau 1755 begann. Der vierflügelige Bau zeigt keine ausgeprägten Stilmerkmale und beherbergt heute das Noviziat der Pauliner. Hier entwickelte sich die Verehrung Marias als Beschützerin der Familien, die pilgernde Familien anzieht.
Die Umgebung des Sanktuariums lädt zu einem längeren Spaziergang ein. In den Jahren 1984 bis 1986 wurden 15 Rosenkranzkapellen im Wald aufgestellt, 1994 kam ein freistehender Glockenturm dazu. Während des Großen Jubiläums zum 2000-jährigen Bestehen des Christentums entstanden ein Freialtar, eine Kapelle über der Quelle sowie 14 Kreuzwegstationen entlang der Klostermauer. Der Weg durch die Kapellen verbindet Gebet und Waldspaziergang.
Das Sanktuarium befindet sich an der ul. Leśniowska 66 in Leśniów, einem Ortsteil von Żarki, an der Straße durch den mittleren Teil der Jura. Am einfachsten erreicht man es mit dem Auto über Żarki; der Besuch der Kirche und der Spaziergang zwischen den Kapellen dauern etwa eine Stunde. Planen Sie Zeit für den Waldpark rund um das Kloster ein.
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