Märkte & Altstädte
Skoczów ist eine der ältesten Städte des Teschener Schlesien, und sein viereckiger Marktplatz, von dessen Ecken Straßen abgehen, hat den mittelalterlichen Grundriss bewahrt. Die meisten Bürgerhäuser stammen aus der zweiten Hälfte des 18. und aus dem 19. Jahrhundert, stehen jedoch auf älteren Fundamenten; nach dem Stadtbrand von 1910 erhielten sie jugendstilartige Fassadendekoration.
In der Westzeile steht das spätbarocke Rathaus von 1797, mit einem Turm von 1801. An der Fassade sehen Sie die Wappen von Skoczów und des Teschener Herzogs Albert Kasimir sowie das Bild des heiligen Jan Sarkander; die Uhr stammt von 1894. 1995 fand man bei Arbeiten in der Kugel an der Spitze des Helms Dokumente aus dem 18. und 19. Jahrhundert — ein übliches „Kapital“, in den Turm für unsichere Zeiten eingelagert. 1953 kam das Rathaus in das Denkmalregister.
Am Platz steht das Elternhaus des heiligen Jan Sarkander, eines barocken Märtyrers, heute mit einem Museum seines Namens im Haus Nr. 2. Auf dem Platz steht die barocke Figur des Jona, Tryton genannt, vom Skoczówer Bürger Wacław Donay. Vom Markt starten markierte Wege: der Sarkander-, Morcinek- und Denkmälerweg.
Der Markt ist ein guter Startpunkt für Ausflüge ins Teschener Schlesien — Bistrá und die Hänge der Czantoria sind nah. Rundherum gibt es Cafés und Läden, und die Häuser Nr. 10, 14, 15 und 16 lohnen wegen ihrer Fassaden. Die Außenbesichtigung des Rathauses lässt sich gut mit dem Sarkander-Museum und einem Spaziergang zur Erlöserkirche verbinden.
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