Kirchen & Klöster
Die St.-Anna-Kirche in Ustroń-Nierodzim ist ein Holzdenkmal der Schlesischen Beskiden. Die heutige Kirche wurde 1769 an der Stelle eines älteren Gotteshauses errichtet. Sie steht in der Zabytkowa-Straße, zwischen Bäumen an einem Friedhof.
Die erste Kirche in Nierodzim entstand vermutlich im 16. oder frühen 17. Jahrhundert. Ein Visitationsbericht von 1688 beschreibt eine von Protestanten errichtete Holzkapelle. Als das Gebäude verfiel, wurde 1769 eine neue Kirche errichtet; Antoni Goczałkowski, Besitzer von Hermanice, stiftete das Eichenholz. 1789 erhielt sie Fußboden und Bänke. Der Bau ist eine einschiffige Blockbohlenkirche mit Schindelverkleidung und schmalerem, dreiseitig geschlossenem Chor. Der Turm wurde 1938 erhöht und mit einem Zwiebelhelm samt Laterne bekrönt.
Das spätbarocke Innere umfasst einen Hauptaltar vom Ende des 18. Jahrhunderts mit Skulpturen Gottvaters sowie der heiligen Jakobus und Josef und ein Bild der heiligen Anna selbdritt von 1704. Sehenswert sind die Rokokokanzel mit Glaube, Hoffnung und Liebe, die Empore mit Orgelprospekt und Kreuzwegstationen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Kirche ist ein aktives Gotteshaus; feste Besichtigungszeiten sind nicht bestätigt. Den Zugang zum Inneren sollte man vorher vereinbaren. Adresse: ul. Zabytkowa 23, 43-450 Ustroń, Polen; Telefon +48 33 854 24 43 oder 506 972 978; E-Mail parafia@nierodzim.wiara.org.pl. Messen: sonntags 7:30, 9:30, 11:30 Uhr; samstags 18:00 Uhr (im Winter 17:00 Uhr). Änderungen bitte prüfen.
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