Gärten
Zwischen Repty und Stare Tarnowice, im Norden von Tarnowskie Góry, erstreckt sich der Repecki-Park — die frühere Umgebung der neurenaissance Residenz der Familie Henckel von Donnersmarck, für die diese Ländereien ein Jagdrefugium waren. Der Park wurde im 19. Jahrhundert angelegt und bildet heute zusammen mit dem Tal der Drama den natur- und landschaftsgeschützten Komplex Park w Reptach i Dolina Dramy.
Seinen größten Ruhm verdankt der Park der Sztolnia Czarnego Pstrąga (Adit des Schwarzen Forelle) — einem 600 Meter langen Fragment des Tiefen Friedrich-Stollens, der die 1784 gegründete Grube entwässerte. Die unterirdische Strecke legt man per Boot zurück; es ist der älteste Durchfahrt dieser Art in Polen, zusammen mit dem steinernen Gwarków-Tor von 1834 in die UNESCO-Liste eingetragen. Das Tor verschloss einst den Stollenausgang und ist heute eine der Visitenkarten der Stadt.
Die Drama schneidet sich hier etwa 20 Meter tief ins Gelände, die steilen Hänge bewachsen mit Buchenwald. 2024 wurde an der Śniadeckiego-Straße das Sole-Gradierwerk Gwarków in Betrieb genommen — über 6 Meter hoch und rund 20 lang — mit Spielplatz und Fitnessstudio im Freien daneben. Auf Spaziergängen trifft man auf eine Kontermuschel mit einem Wandbild, auf dem u. a. Donnersmarck und Wisława Szymborska abgebildet sind. Der Park ist rund um die Uhr und ganzjährig geöffnet, der Eintritt ist kostenlos, und ein Teil der Wege ist asphaltiert, sodass man die Route auch mit dem Kinderwagen zurücklegen kann.
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