Gärten
Piła, Großpolen
Noch Mitte der 1970er-Jahre war die Insel zwischen zwei Armen der Gwda (Küddow) ein Sumpf, den die Einheimischen Gardolina nannten. Heute ist sie der Inselpark, rund 10 Hektar Grün mitten in Piła (Schneidemühl), von der Stadt selbst als „Herz von Piła“ bezeichnet. Im Sommer finden hier Konzerte, Feste und Sportveranstaltungen statt, und im Alltag dient der Park als Abkürzung durchs Zentrum und für Spaziergänge am Wasser.
Angelegt wurde der Park 1976–1978 auf Initiative des damaligen Woiwoden von Piła, Andrzej Śliwiński. Auf die Insel wurden mehr als 200 m³ Erde gebracht und anschließend eingeebnet und modelliert. Ein Mühlenwehr und ein Kanal an der Ostseite verschwanden, Zierbäume und Sträucher wurden gepflanzt. Geplant waren auch eine Aussichtsterrasse mit Rosengarten, ein japanischer Garten und Freiluftskulpturen, doch diese Pläne wurden nie umgesetzt.
Im Mai 2013 wurde zum 500. Jubiläum der Stadtrechte von Piła auf einer der Teichinseln eine goldene Krone aufgestellt. Im selben Jahr pflanzte man zwei Elsbeeren, Bäume, die in Polen vom Aussterben bedroht sind. 2021 eröffnete auf der Insel ein 3.000 m² großer Skatepark, einer der größten Polens, dazu eine Rollschuhbahn und Sportplätze.
Eintritt frei
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