Festungen
Świebodzin (Schwiebus), Lebus
Im 16. Jahrhundert umgab ganz Świebodzin (Schwiebus) eine Mauer mit zwölf Türmen und drei Toren, davor ein wassergefüllter Graben. Heute sind nur Abschnitte übrig, die man zwischen Bürgerhäusern und Bäumen suchen muss. Das am besten erhaltene Stück mit einem Rundturm steht an der ul. Wałowa, wenige Minuten vom Markt.
Die Stadt entstand auf einer kleinen Anhöhe im sumpfigen Tal der Ołobok, was die Verteidigung erleichterte. Ab dem frühen 14. Jahrhundert baute man die Mauern, zuerst aus Feldstein, später aus Ziegel. Der Ring war nahezu kreisförmig, verstärkt durch über ein Dutzend viereckige Türme; an den Toren standen höhere hufeisenförmige und runde Türme. In die Stadt führten das Krossener Tor im Süden und das Frankfurter Tor im Norden, ab dem 16. Jahrhundert auch ein westliches, das Neue Tor. Seit dem 18. Jahrhundert verloren die Anlagen ihre Bedeutung, im 19. Jahrhundert wurde der Großteil abgetragen.
Die Mauern sind jederzeit und kostenlos zugänglich, da sie an Straßen und im Park stehen. Ein Spaziergang von der ul. Wałowa durch den Chopin-Park zur ul. Okrężna dauert etwa eine halbe Stunde. Achten Sie auf die unteren Lagen: Die großen, unbehauenen Feldsteine sind die älteste Schicht, Ziegel erscheint weiter oben und an den Türmen. Den Steinturm finden Sie an der ul. Parkowa.
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