Andere
An den Wänden von Gebäuden am Umsteigezentrum, direkt beim Bahnhof von Tarnowskie Góry, erstreckt sich das Jubiläumsmural — ein 119 Meter langes Gemälde, der größte Mural in Oberschlesien. Es wurde im Frühjahr 2025 enthüllt und widmet sich 500 Jahren Geschichte der Bergbaustadt.
Der Entwurf wurde in einem Wettbewerb zum Jubiläumsmural ermittelt, bei dem sowohl die Jury als auch die Einwohner abstimmten. Gewonnen hat Karolina Fabia mit einem symbolreichen, farbenfrohen Werk von großem künstlerischem Format. Wie die Künstlerin selbst einräumt, wirkt die Botschaft zunächst rätselhaft — erst auf den zweiten Blick erschließen sich die zahlreichen Symbole und Hinweise auf die Stadtgeschichte.
Das Gemälde ist in vier Teile gegliedert. Der erste erzählt von einem Bauern namens Rybka, der 1490 in Tarnowice die erste silberhaltige Erzstücke fand — hier nahmen die „Berge“, also die Bergwerke, und der Name der Stadt ihren Anfang. Der zweite erinnert an die Verleihung der Stadtrechte, des Wappens und der Bergordnung Ordunek Górny, eines Privilegs von Jan II Dobry und Markgraf Jerzy Fryderyk von Ansbach. Das dritte zeigt die Stadt im 18. und 19. Jahrhundert: die Grube und Hütte Fryderyk sowie die ersten Dampfmaschinen auf dem Kontinent außerhalb der britischen Inseln; auch das Gwarki-Tor ist zu sehen. Das vierte Segment beginnt mit dem Gwarki-Glockenturm und den Stollen, führt weiter zu einem der größten Eisenbahnknoten Europas und endet mit der Würdigung der bergbaulichen Objekte der Stadt auf der UNESCO-Liste.
Das Mural zieht sich entlang der Częstochowska-Straße 1C; an der höchsten Stelle misst es 9,6 m, an der niedrigsten 4 m. Direkt daneben gibt es einen großen, kostenlosen Parkplatz, zum Ring sind es nur wenige Schritte.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Jubiläumsmural in Tarnowskie Góry.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.