Berge & Gipfel
Łamana Skała (929 m ü. M.) ist der zweithöchste Gipfel der Kleinen Beskiden — nur Czupel ist höher — und der höchste Punkt der Andrychów-Beskiden. Der Gipfel ist bewaldet, weite Panoramen sind also nicht zu erwarten; der Kamm birgt aber alte Buchenwälder, Bergfichtenwald und die Sandsteinfelsen, die dem Berg seinen Namen gaben.
Der Name „Łamana Skała" taucht bereits in einem Dokument von 1445 auf, das die Grenze zwischen den Herzogtümern Auschwitz und Zator beschreibt. Über den Kamm verstreut liegen mehrere Meter hohe Felsen namens Zwalisko, und 1961 wurde hier das Naturschutzgebiet Madohora eingerichtet, das u. a. stattliche Fichten schützt. Mit dem Namen ist Verwirrung verbunden: Jahrzehntelang beschrifteten Karten den Gipfel fälschlich als Madohora — ein Fehler einer Karte von 1934, der bis in die Gegenwart wiederholt wurde.
Der rote Kleine Beskidenweg und der gelbe Weg umgehen den Gipfel am Hang, zum Gipfel führt ein kurzer Zustieg. Am einfachsten kommt man über den grünen Weg von Targoszów über die Czarna Góra oder den blauen Weg von Ślemień; von der Passstraße Kocierska sind es auf dem roten Weg etwa 7,4 km mit 370 m Anstieg. Zwischen Łamana Skała und Madohora liegt das Anula-Joch — benannt, so die Überlieferung, nach einer Kuh, die vor dem Ersten Weltkrieg ihrem Treiber auf dem Weg zum Markt nach Wadowice entwischte. In der Nähe liegen auch die Komoniecki-Höhle und der Wasserfall der Dusica.
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