Denkmäler
Die Holzkirche St. Andreas Apostel in Gilowice gehört zu den wertvollsten Denkmälern der Żywiec-Beskiden und liegt am Holzarchitekturpfad. Ihre größte Besonderheit ist der Ortswechsel: 1757 wurde die Kirche aus Rychwałd nach Gilowice versetzt.
Der Bau stammt aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und vertritt die schlesisch-kleinpolnische Gotik. Nachdem in Rychwałd eine steinerne Kirche errichtet worden war, wurde die Holzkirche abgetragen, transportiert und in Gilowice wiederaufgebaut. Im 20. Jahrhundert verlängerte man das Gebäude; traditionelle Soboty und ein Holzzaun blieben erhalten.
Im Inneren verdienen der spätbarocke Hochaltar von 1708, die Kanzel aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und die gotische Madonna mit Kind aus dem 14. Jahrhundert Aufmerksamkeit. Im Glockenturm hängen zwei wertvolle Glocken: Andreas von 1535 und Johannes von 1584. Auch der alte Friedhof und das steinerne Taufbecken vor den Soboty lohnen einen Rundgang.
Die Kirche steht in der Krakowska-Straße 40 im Zentrum von Gilowice. Sie ist ein aktiver Gottesdienstraum; den aktuellen Zugang zum Inneren und ruhige Besichtigungen daher bei der Pfarrei bestätigen und Gottesdienste meiden. Für Kirche und Umgebung 30–45 Minuten einplanen. Rychwałd und Wanderwege in den Kleinen Beskiden lassen sich gut anschließen.
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