Seen & Gewässer
Der Saybuscher See ist ein Stausee an der Soła mit einer Fläche von 10 km², der 1966 durch den Bau der Talsperre in Tresna entstand. Er ist bis zu 6,6 km lang, bis zu 26,8 m tief, und sein Ufer misst 33,7 km. Der Stausee liegt am Tor zu den Beskiden, an der Grenze zwischen Saybuscher Kessel und Kleinen Beskiden.
Der See zieht Segler und Angler aus Südpolen an, und im August finden hier die Regatten zum Gedenken an Adam Banaszek statt. Auf dem Wasser verkehren Passagierfahrten und es gibt Verleih von Wassergerät, darunter SUP-Boards; entlang eines Teils der Ufer verläuft ein Radweg.
Der See entstand als Teil der Wasserwirtschaft im Soła-Tal und verbindet heute Hochwasserschutz, Energiegewinnung und Erholung. Hohe Ufer und wechselnde Wasserstände verändern das Landschaftsbild je nach Jahreszeit. Für mehr historischen Kontext lässt sich der Aufenthalt am Wasser mit einem Besuch von Żywiec und den Nachbarorten verbinden.## Praktische Hinweise
Am Ufer liegt Żywiec mit dem Habsburgerschloss und der Altstadt, den Horizont schließen die Kleinen und Saybuscher Beskiden ab. Kombinieren Sie für ein paar Stunden Erholung eine Schifffahrt oder ein Leihboot mit einem Spaziergang durch die Stadt; in der Dürre 2015 sank der Wasserspiegel um rund 2 m, so dass das Bild des Sees wechseln kann.
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