Kirchen & Klöster
Poręba, Schlesien
Der rote Backsteinturm mit spitzem Helm ist der höchste Punkt von Poręba. Mit dem Bau der neugotischen Kirche wurde zu Pfingsten 1901 begonnen – daher das Patrozinium der Herabkunft des Heiligen Geistes, an das die Taube über dem Hauptportal erinnert. Die erste Messe wurde schon im Dezember desselben Jahres gefeiert.
Poręba wuchs um Hütte und Gießerei, hatte aber bis 1908 keine eigene Pfarrei. Den Kirchbau regte Franciszek Pędzich, Vikar im benachbarten Ciągowice, gemeinsam mit den Gläubigen an. Die Arbeiten begannen am Pfingstsonntag 1901, die erste Messe fand bereits am 4. Dezember 1901 statt. Die Kirche wurde am 13. März 1908 gesegnet, am Tag der Gründung der eigenständigen Pfarrei, und am 9. Juni 1957 von Bischof Zdzisław Goliński feierlich geweiht. Nach 1966 wurde die Innenausstattung verändert.
Die Kirche gehört zur Pfarrei des heiligen Josef, des Bräutigams der Gottesmutter, weshalb sie in Reiseführern und auf Karten auch als Josefskirche erscheint.
Die Kirche steht an der ul. Dworcowa, wenige Gehminuten vom Aufzugsturm von 1798 entfernt. Für die Außenbesichtigung genügen 15–20 Minuten, der Innenraum ist zu den Gottesdiensten geöffnet. Das beste Foto von Fassade und Turm gelingt in der Achse des Weges zum Portal.
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