Kirchen & Klöster
An der Landesstraße 19, auf der Route Białystok–Bielsk Podlaski, steht die Kirche St. Peter und Paul — ein Tempel, über dreieinhalb Jahrzehnte von 1805 bis 1840 gebaut, gestiftet von Gräfin Demblińska. Die pfarrgeschichtlichen Anfänge Zabłudôws reichen jedoch bis in die Zeit Sigismunds I. des Alten zurück.
Die erste Kirche entstand hier vermutlich um 1525, als König Sigismund I. der Alte die Schenkung des Błudów-Urwalds an Aleksander Chodkiewicz bestätigte. 1553, mit dem vom Sigismund II. August ausgestellten Gründungsprivileg der Stadt, standen in Zabłudów bereits eine orthodoxe Kirche und eine katholische Kirche — der damalige Tempel trug das Patrozinium der Aufnahme Mariens in den Himmel.
Den heutigen Tempel begann man 1805 zu errichten, vollendet wurde er erst 1840. Die Weihe fand am 29. Juni 1840, am Fest der Patrone, statt. Der Hochaltar zeigt ein Bild der Heiligen Apostel Peter und Paul von 1840; die Seitenaltäre sind dem hl. Erzengel Michael und der Verkündigung geweiht. Im Inneren erklingen 14-stimmige Orgeln, die Kreuzwegstationen stammen von 1913.
Die Kirche steht an der Kościelna-Straße, fast an der DK 19 — ein bequemer Halt auf der Durchreise durch Podlachien. 12 km bis zur Holzkirche von Puchły und zum Land der offenen Fensterläden, 17–18 km bis zum Branicki-Palast und zur Kathedrale in Białystok, 22 km bis zum Kloster und Ikonenmuseum in Supraśl.
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