Kirchen & Klöster
Wenige Dutzend Meter vom Markt von Nowy Korczyn steht die Dreifaltigkeitskirche, errichtet an der Stelle einer hölzernen mittelalterlichen Kirche der hl. Elisabeth und des hl. Laurentius, die 1608 abbrannte. Den heutigen Bau errichtete man 1610–1634.
Die manieristische Fassade von 1630 schmücken Figuren der Muttergottes mit dem Kind sowie der hl. Elisabeth, des hl. Nikolaus und des hl. Laurentius, dazu Reliefs mit den Wappen von Nowy Korczyn, Krakau, Korab und Syrokomla. Ein manieristisches Portal von 1634 führt ins Innere. Im Obergeschoss der an das Presbyterium angebauten Sakristei befand sich einst ein Schatzraum; ans Presbyterium schließen zwei arkadische Oilbergstände mit einer barocken Christusfigur an.
Die Seitenkapellen des 17. Jahrhunderts bergen von Laternen bekrönte Kuppeln. In der Kapelle der Rosenkranzmadonna wird ein Gnadenbild der Muttergottes verehrt, in der Kapelle des hl. Johannes Cantius haben sich Fragmente eines spätgotischen Triptychons mit der Beweinung Christi erhalten. Die Gewölbe von Schiff und Presbyterium tragen Stuckdekor, der barocke Hochaltar stammt von 1692.
Vor der Kirche zur Markseite hin steht ein neugotischer Glockenturm von 1889; der Ensemble ist denkmalgeschützt. Planen Sie 20–30 Minuten ein und verbinden Sie den Besuch mit der gotischen Stanislaukirche, etwa 200 Meter entfernt.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Dreifaltigkeitskirche in Nowy Korczyn.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.