Kirchen & Klöster
Knapp zweihundert Meter vom Markt von Nysa entfernt, an der Straße Bracka, steht ein Kirchengebäude, das als schönster Barockbau der Stadt gilt. Die Kirche St. Peter und Paul wurde 1720–1727 errichtet; ihre Geschichte ist mit den Regularkanonikern verbunden, den Hütern des Heiligen Grabes in Jerusalem, in Polen als „Grabesherren“ bekannt.
Größter Schatz des Inneren ist die Polychromie aus den Jahren 1730–1731, geschaffen von den Brüdern Tomasz und Feliks Antoni Scheffler. Alle Fresken und Gemälde sind einer einzigen Idee untergeordnet: der Verherrlichung des Heiligen Kreuzes und der Erlösung. So lässt sich das Ganze wie eine einzige Erzählung lesen — bleiben Sie unter den Gewölben länger stehen und folgen Sie den Szenen.
Die Kirche steht im Zentrum und lässt sich gut mit einem kurzen Spaziergang verbinden: Daneben steht der historische Tritonbrunnen, dahinter öffnet sich der Markt, vor der Kirche beginnt der Stadtpark.
Planen Sie 20–30 Minuten ein; am besten betrachten Sie das Innere bei Tageslicht, wenn die Fresken am besten sichtbar sind. Ein halber Kilometer weiter wartet die Festung Nysa, daher lässt sich der Besuch gut mit weiter Besichtigung verbinden.
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