Kirchen & Klöster
Ein paar Gehminuten vom Marktplatz von Wadowice steht die Kirche des heiligen Apostels Petrus — ein Votivdank für die Wahl Karol Wojtyłas zum Papst und für sein Überleben des Attentats vom 13. Mai 1981. Geweiht wurde sie am 14. August 1991, während des zweiten Besuchs von Johannes Paul II. in seiner Heimatstadt.
Die Idee einer neuen Kirche wurde in Wadowice gleich nach der ersten Pilgerreise des Papstes in die Heimat aufgegriffen, am 7. Juni 1979. Nach dem Attentat erweiterte man die Votivintention um den Dank für das gerettete Leben. Am 18. Mai 1986, zum 66. Geburtstag des Papstes, weihte Kardinal Franciszek Macharski die Kapelle, und am 1. September desselben Jahres nahm die eigenständige Pfarrei des heiligen Petrus ihre Arbeit auf. Bei der Weihe 1991 enthüllte man vor der Kirche ein Denkmal von Johannes Paul II.
Der Sakralkomplex versinnbildlicht den Weg Wojtyłas von Wadowice über den Wawel bis zum Stuhl Petri. Die Fassade krönt ein Bogen, der an die Kuppel des Petersdoms in Rom erinnert, und eine Arkadenreihe bildet einen festlichen Prozessionsweg. Eine doppelte Kolonnade trennt das dreischiffige Innere auf dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes. Der Altar aus rotem und weißem Carrara-Marmor hat die Form des Grundrisses der römischen Basilika; die sechs Meter hohe Altarwand bekrönt eine Kopie des Freskos von Perugino aus der Sixtinischen Kapelle — die Übergabe der Schlüssel an Petrus. Bänder roten Marmors symbolisieren das Blut, und eine Tafel erinnert an den 13. Mai 1981.
Die Kirche liegt wenige Gehminuten vom Marktplatz und dem Wohnhaus der Familie Wojtyła und fügt sich gut in den päpstlichen Rundgang durch Wadowice ein. Verweilen Sie im Inneren am Altar und betrachten Sie die Tafeln, die an die Ereignisse von 1981 erinnern.
Booking.com
Hotels, Pensionen und Apartments in der Nähe von Kirche des hl. Apostels Petrus in Wadowice.
Unterkünfte auf Booking.com ansehenAffiliate-Link — wir können eine Provision für Buchungen erhalten.