Kirchen & Klöster
Das Heiligtum Unserer Lieben Frau von Inwałd, die Kirche Mariä Geburt, steht an der Straße von Wadowice nach Andrychów. Die spätbarocke Backstein- und Steinkirche wurde 1747–1750 durch die Stiftung von Franciszek Szwarzenberg-Czerny errichtet.
Die erste Holzkirche in Inwałd entstand 1318 durch die Stiftung des königlichen Höflings Ligęza. Sie stand bis 1850 neben dem Neubau; große Linden erinnern heute an ihren Standort. Die steinerne Kirche wurde 1756 konsekriert. Der einschiffige Innenraum mit zwei Seitenapsiden ist bemerkenswert, weil keine Säulen oder Pfeiler den Blick auf den Altar versperren.
Im Hochaltar wird das verehrte Bild Unserer Lieben Frau von Inwałd mit dem Kind aufbewahrt. Nach regionalen Angaben entstand es in Skandinavien und gelangte 1534 nach Polen; die Geschichte von Räubern, einem Teich und einem bekehrten Anführer ist als örtliche Legende zu verstehen. Den Altar flankieren Figuren des heiligen Joachim und der heiligen Anna, das Gewölbe schmückt eine Polychromie von Karol Polityński aus dem Jahr 1928.
Die Kirche ist eine aktive Pfarrei. Die Pfarrseite nennt Messen an Sonn- und Feiertagen um 7:00, 9:00, 11:00 und 18:00 Uhr (in einem angegebenen Zeitraum 17:00) sowie werktags um 7:00 und 18:00 Uhr (teilweise 17:00). Den Innenraum außerhalb der Gottesdienste besuchen und den aktuellen Plan vor der Fahrt prüfen. Für Kirche, Kapellen und Umgebung reichen 30–45 Minuten.
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