Denkmäler
Die Holzkirche St. Andreas in Graboszyce ist ein kleiner Bau von 1585 am Holzarchitekturpfad Kleinpolens. Zu ihren Besonderheiten gehören die Blockbauweise, ein hoher Turm mit späteren Ergänzungen und eine zweigeschossige Sakristei an der Nordwand des Chors.
Das Gebäude ersetzte eine ältere Kirche. Schiff und Chor sind in Blockbauweise errichtet; der westliche Glockenturm kam 1617 hinzu, im 18. Jahrhundert erhielt er ein weiteres Geschoss und eine Zwiebelhaube. Schindeldächer und die dörfliche Größe prägen das typische Landschaftsbild der Beskiden.
Zur barocken Ausstattung gehören ein Kruzifix am Triumphbalken, der Hochaltar mit Bildern der Madonna mit Kind und des heiligen Andreas sowie die Flügel eines Flügelaltars aus dem 16. Jahrhundert mit Ecce Homo und der Schmerzensmutter. Auch die zweigeschossige Sakristei lohnt Aufmerksamkeit.
Graboszyce 15 liegt zwischen Wadowice und Zator, unweit von Oświęcim. Die Kirche ist ein aktives Pfarrgebäude; den Innenzugang vor der Anreise bestätigen und Gottesdienste meiden. Für Kirche und Umgebung 20–30 Minuten einplanen. Gut verbinden lässt sich der Besuch mit einer Route durch das Skawa-Tal und zu weiteren Holzkirchen Kleinpolens.
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