Kirchen & Klöster
Die Konkathedrale der heiligen Hedwig von Schlesien in der Mickiewicza-Straße 14 ist das älteste erhaltene Denkmal von Zielona Góra. Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert von den Herzögen von Głogów gestiftet und verbindet eine gotische Halle mit späteren Umbauten und Ausstattungen aus mehreren Epochen. Sie liegt günstig für einen Rundgang durch das Zentrum und zu den Weinbergen der Stadt.
Der Bau begann 1272, die Weihe erfolgte 1294. Die dreischiffige Hallenkirche besitzt Backsteinfassaden, Strebepfeiler sowie Spitzbogenfenster und -portale. Der Turm kam vermutlich im 16. Jahrhundert hinzu und wurde 1832 erhöht, wodurch sich der ursprüngliche Charakter teilweise veränderte. 1992 wurde die Kirche zur Konkathedrale des Bistums Zielona Góra–Gorzów erhoben.
Beachten Sie gotische Arkaden und Chorbogen, Skulpturen der heiligen Hedwig und der Anna selbdritt, die hölzerne Empore von 1672 und den barocken Orgelprospekt. Im Presbyterium steht ein Triptychon mit den Rosenkranzgeheimnissen; außerdem sind Epitaphien, Grabplatten und spätere Glasfenster erhalten. Vor dem Eingang steht eine barocke Nepomukfigur.
Die Konkathedrale ist ein aktives Gotteshaus; besuchen Sie sie außerhalb der Gottesdienste und verhalten Sie sich ruhig. Der Eintritt ist frei, der Zugang kann sich bei Liturgien, Konzerten oder Arbeiten an der Orgel ändern. Prüfen Sie Pfarrnachrichten vor der Anreise. Für Innenraum und Umgebung reichen 30–45 Minuten; danach bieten sich Markt und Weinberg Winne Wzgórze an.
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