Museen
Die Bunten Teiche von Pasieki, auch die überflutete Grube Bibiela genannt, liegen in einem Waldgebiet der Gemeinde Miasteczko Śląskie. Die ruhige Attraktion verbindet Bergbaugeschichte mit einem stillen Waldort. Mehrere Teiche entstanden in gefluteten Eisenerzgruben; ihre Farbtöne hängen von Wasserchemie, Licht und Jahreszeit ab.
Die Grube wurde 1889 eröffnet. Der Abbau erfolgte über mehrere Schächte, das Erz wurde mit einer Schmalspurbahn Richtung Miasteczko Śląskie transportiert. Am 17. Juni 1917 überflutete ein plötzlicher Wassereinbruch die Grubenbaue. Die Bergleute konnten fliehen, doch Entwässerungsversuche scheiterten und der Betrieb wurde geschlossen. Schacht- und Infrastrukturreste prägen heute eine bewaldete Bergbaufolgelandschaft.
Am auffälligsten sind kleine Teiche mit grünlichen, rostigen oder braunen Farbtönen. Sie sind kein Badeplatz: Bunte Farben und frühere Gruben bedeuten nicht, dass die Ufer sicher sind. Der Natur- und Landschaftskomplex Pasieki schützt Wald, Wasserpflanzengesellschaften und Amphibienlebensräume. Bleiben Sie leise, auf den Wegen und beschädigen Sie keine Pflanzen.
Die Teiche sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, unter anderem über den gelben Radweg Leśno Rajza ab der Szyndros-Straße. Hinter dem Waldparkplatz fehlt touristische Infrastruktur. Der Eintritt ist frei. Nehmen Sie feste Schuhe und Wasser mit; nach Regen können Wege rutschig sein. Verwechseln Sie Pasieki nicht mit den größeren Bunten Seen im Bober-Katzbach-Gebirge.
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