Natur
Der Geopark Muskauer Faltenbogen ist ein deutsch-polnisches Gebiet an beiden Seiten der Lausitzer Neiße. Sein Kern ist eine Stauchendmoräne, die vor etwa 340.000 Jahren durch das Inlandeis entstand. Verformte Bodenschichten, ehemalige Tagebaue und Seen nach dem Bergbau bilden eine ungewöhnliche Landschaft. Ideal für Geologie, Radfahren und Fotografie.
Der Braunkohleabbau schuf eine anthropogene Seenlandschaft: türkis, grün oder rostfarben leuchtende Gewässer liegen zwischen Wäldern und Industriespuren. Zu den wichtigsten Orten gehört die ehemalige Grube Babina mit geotouristischem Weg und Aussichtspunkten. Der Geopark gehört seit 2015 zum Globalen Geopark-Netzwerk der UNESCO. Auch der Świętokrzyski-Geopark und das Land der erloschenen Vulkane sind Teil des Netzwerks.
Für den gesamten Geopark gibt es weder einen einzigen Eingang noch ein gemeinsames Ticket. Planen Sie mehrere Stopps per Fahrrad oder Auto und nutzen Sie markierte Wege, Karten und Aussichtspunkte. Die deutsche Seite und der Muskauer Park in Bad Muskau passen gut in denselben Ausflug. Einige Abschnitte sind uneben; für längere Spaziergänge sind feste Schuhe sinnvoll.
Der Geopark-Info-Punkt in der Wybrzeżna-Straße 25 in Łęknica öffnet saisonal: April und Oktober 10:00–16:00 Uhr, 1. Mai bis 30. September 09:00–17:00 Uhr, im Winter geschlossen. Führer sind nach Absprache ganzjährig verfügbar. Das Kulturzentrum an der T.-Kościuszki-Straße 18 hat eigene Saisonzeiten. Die Landschaft ist kostenlos zugänglich.
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