Natur
Die Mammut-Höhle im Kluczwody-Tal bei Wierzchowie verdankt ihren Namen einem darin gefundenen Mammutstoßzahn. Ihre riesige bogenförmige Öffnung ist von den steilen Südwesthängen des Berdo-Hügels auf der Olkuser Hochebene aus zu sehen.
Hinter dem bogenförmigen Portal öffnet sich eine geräumige Eingangshalle, von der aus einige enge Gänge abzweigen. Die Höhle ist insgesamt 105 Meter lang. An den Wänden vor dem Eingang finden sich große Strudeltöpfe — Spuren fließenden Wassers, das die Höhle in Kalksteinen aus dem späten Jura formte. 1992 entdeckte man am Ende eines Ganges eine kleine Nische mit Tropfsteinen.
Im Nordostgang tragen die Wände charakteristische Glättungen — vermutlich Spuren von Pleistozänen Tieren, die sich hier vor Jahrtausenden an den Felsen rieben. Solche Funde haben der Höhle neben dem Mammutstoßzahn ihren Platz in der paläontologischen Literatur der Region verschafft.
Die Höhle ist nicht als touristischer Weg erschlossen — Sie betreten sie auf eigene Gefahr, mit Taschenlampe, auf nassem und rutschigem Grund. Am einfachsten erreichen Sie sie auf dem roten Weg durch das Kluczwody-Tal von Wierzchowie; der Eingang ist von unten gut sichtbar und ausgeschildert.
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