Kirchen & Klöster
Die Wallfahrtskirche St. Anna in Olesno, bekannt als „olesische Rose im Holz“, gehört zu den ungewöhnlichsten Denkmälern Oberschlesiens. In der Gorzowska-Straße, etwa 1,5 km vom Zentrum, steht eine Wallfahrtskirche mit dem Grundriss einer fünfblättrigen Rose. Sie ist ein Geschichtsdenkmal am Weg der sakralen Holzarchitektur.
Die Geschichte des Ortes ist mit der Legende von Anna verbunden, die durch die Fürsprache der heiligen Anna vor Räubern gerettet worden sein soll. 1444 entstand hier angeblich eine Kapelle um eine „wundertätige Kiefer“, deren Stamm noch heute mit dem Hauptaltar verbunden ist. Eine größere Kirche folgte 1518; 1669–1670 kam ein sternförmiger Teil mit fünf Kapellen hinzu.
Fünf durch einen Durchgang verbundene Kapellen bilden einen Rosen-Grundriss, eine Anspielung auf Stadtwappen und früheren Namen Rosenberg. Zu sehen sind Altäre aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die spätgotische Figur der heiligen Anna selbdritt und der erhaltene Kiefernstamm am Hauptaltar. Das originale Triptychon „Die große Heilige Familie“ wurde 1994 gestohlen; heute steht eine Kopie hier.
Die Kirche ist ein aktiver Wallfahrtsort; der Zugang richtet sich nach Gottesdiensten und Absprachen. Die Diözese nennt sonntags saisonal 12:30–18:00 Uhr und eine Messe um 12:30 Uhr; prüfe dies vor der Anreise. Für den Zugang außerhalb der Gottesdienste: Pfarrei, 34 358 27 10. Adresse: Gorzowska 72–76 Richtung Wieluń. Eintritt frei.
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