Denkmäler
Międzylesie, Niederschlesien
In der ul. Sobieskiego stehen zwei Häuser, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheinen: hohe, steile Dächer, mit Brettern verschalte Giebel zur Straße und Lauben auf Holzpfosten. Es sind die letzten von sieben Weberhäusern, die man im Ort die „Sieben Brüder“ nannte – eine Erinnerung an die Zeit, als Mittelwalde von Flachs und Leinen lebte.
Die Häusergruppe entstand Ende des 18. Jahrhunderts. Die Weber wohnten hier und hatten ihre Werkstätten, in denen sie Leinwand und Tuch aus dem in der Gegend angebauten Flachs herstellten. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es noch sieben Häuser, vor dem Zweiten Weltkrieg richtete man darin ein kleines Heimatmuseum mit Weberstuben ein. Trotz Renovierungen wurden fünf Häuser in den 1970er-Jahren abgerissen. Die beiden übrigen wurden teilweise rekonstruiert.
Die Häuser werden heute genutzt, Sie sehen sie also von der Straße aus – 10 Minuten genügen. Verbinden Sie sie mit einem Spaziergang durch Międzylesie: Vom Schloss und der Fronleichnamskirche über den Marktplatz mit der Mariensäule bis zur ul. Sobieskiego sind es nur wenige Gehminuten. Das schönste Motiv bietet die Frontansicht mit beiden Giebeln nebeneinander.
Eintritt frei
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