Natur
Das Kobylańska-Tal, auch Karniowska-Tal genannt, erstreckt sich zwischen Kobylany und Karniowice, etwa 20 km nordwestlich von Krakau. Es gehört zu den charakteristischsten Tälern bei Krakau: Der Bach Kobylanka fließt am Talgrund, während weiße Kalksteinwände und enge Felstore die Hänge prägen.
Das bekannteste Motiv ist das Kobylańska-Tor, wo sich das Tal zwischen Kalksteinwänden verengt. Zu den Felsen gehören Mnich, Bodzio, Płetwa und Żabi Koń. Auf Żabi Koń steht ein weithin sichtbares Kreuz; weiter oben am Hang befindet sich eine Marienkapelle mit einer Tafel aus dem Jahr 1914. Die Felsen bieten Kletterrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade. Halte Abstand von den Wänden und gehe nie unter Personen hindurch, die sichern.
Die Kobylanka fließt am Talboden und verschwindet stellenweise im Karstuntergrund. Direkt am Weg liegt die Quelle des hl. Antonius.
Am einfachsten startest du in Kobylany am Parkplatz an der Straße Turystyczna; die offiziellen Parkinformationen nennen auch eine Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab Bronowice Małe. Durch das Tal führt der gelbe Weg Szlak Dolinek Jurajskich. Der Eintritt ist kostenlos, die Wege können jedoch naturbelassen, schlammig und nach Regen rutschig sein. Das Tal ist nicht rollstuhlgerecht. Klettere nur nach den aktuellen Regeln und im Rahmen deiner Erfahrung.
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