Denkmäler
Eine Autoroute von rund 533 km verbindet 38 Gutshöfe und Schlösser in 35 Orten Kleinpolens — von Olkusz im Norden bis Paszkówka bei Wadowice. Die Initiatoren möchten die Erinnerung an eine Residenzform bewahren, die jahrhundertelang das Leben des polnischen Landes und Adels prägte und heute aus der Landschaft verschwindet.
Die Objekte an der Route sind unterschiedlich erhalten: Manche beherbergen Museen und Kulturzentren, andere dienen als Privathäuser, einige verfallen. Zu den wichtigsten gehören der Wehrhof in Jakubowice, das Schloss in Pławowice, der Gutshof Ignacy Paderewskis in Kąśna Dolna und der Hof in Łopuszna, in dem Pfarrer Józef Tischner aufwuchs. In Krakau führt die Route an der Rydlówka vorbei — dem Landhaus, in dem sich die von Stanisław Wyspiański im „Wesele“ beschriebene Geschichte abspielte — sowie an Matejkos Hof in Krzesławice.
Die Route verläuft auf Landstraßen durch Dörfer und Kleinstädte und zeigt die Region abseits der Hauptachsen. Sie lässt sich gut verbinden mit dem Salzbergwerk in Wieliczka, dem Schloss Pieskowa Skała oder dem Freilichtmuseum in Nowy Sącz mit seinem rekonstruierten Holzstädtchen.
Die gesamte Strecke lässt sich in 3–5 Tagen abfahren; Ausgangspunkt ist am besten Krakau. Prüfen Sie vor dem Besuch die Öffnungszeiten der einzelnen Höfe — viele empfangen Gäste nur am Wochenende, manche verlangen eine vorherige Anmeldung über den Kontakt der Route.
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