Museen
Auf halbem Weg zwischen Posen und Gnesen, an der Landstraße 5, steht der älteste Miniaturenpark Polens. Das Miniaturen-Freilichtmuseum des Piastenwegs wurde im Mai 1998 eröffnet, im Jahr des 950-jährigen Jubiläums von Pobiedziska; initiiert hatte das Vorhaben der ehemalige Bürgermeister der Stadt, Krzysztof Wojdanowicz, die ersten Modelle entstanden schon 1994.
Die Besucher erwarten etwa 35 Bauwerke vom Piastenweg und aus ganz Großpolen, im Maßstab 1:20 aus widerstandsfähigen Materialien gefertigt, wobei manche Teile aus denselben Rohstoffen wie im Original entstanden. Darunter sind der Alte Markt in Posen, der Gnesener Dom, die Burg in Kórnik, die Schlösser in Rogalin und Antonin sowie die Nachbildung der Siedlung von Biskupin. Im Sommer wird auch eine Miniatur des Zentrums für Zeitgenössische Kunst am Posener Alten Markt zugänglich.
Direkt hinter dem Park wächst der Gród Pobiedziska empor, eine Rekonstruktion einer frühpiastischen Holzfestung mit einer Ausstellung von Belagerungsmaschinen, mit der das Museum einen gemeinsamen Bildungskomplex bildet. Ziel der Gründung war es, die räumliche Struktur des Piastenwegs und den Prozess der Formung des polnischen Staates und der Besiedlung zu veranschaulichen.
Der Park ist täglich von 9:00 bis 16:00 geöffnet, und die Lage an der Hauptstrecke Posen–Gnesen erleichtert die Anreise. Der Besuch lässt sich gut mit dem Gród Pobiedziska sowie, 10 Kilometer entfernt, mit dem Museum der ersten Piasten auf Lednica und dem Ostrów Lednicki verbinden.
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