Kirchen & Klöster
Die Rosalienkapelle in Sławno ist eine hölzerne Friedhofskapelle auf einem früheren kegelförmigen Burgwall am östlichen Ortsrand. Sie wurde 1785 fertiggestellt und gehört zu den interessantesten Beispielen sakraler Holzarchitektur rund um den Zielonka-Wald.
Die Kapelle besitzt eine Blockbaukonstruktion, ein einschiffiges Langhaus und einen schmaleren, dreiseitig geschlossenen Chor. Über der westlichen Vorhalle erhebt sich ein Turm mit markanter Zwiebelhaube und Laterne. Der Hauptaltar mit einem Bild der heiligen Rosalia entstand im selben Jahr wie die Kapelle.
Am Gewölbe, an den oberen Wänden und am Triumphbalken blieben gemalte Girlanden, Rosetten sowie geometrische und florale Ornamente erhalten. Im Hauptaltar steht ein Bild der Schutzpatronin; am Triumphbalken befindet sich eine Figur der heiligen Barbara mit Putten auf Totenschädeln und mit Sanduhren. Der Stifter, Pfarrer Józef Sztolzman, liegt unter dem Chor begraben; unter dem Langhaus befindet sich die Krypta der Familie Chełmicki.
Der älteste erhaltene Grabstein stammt aus 1857. Der kleine Friedhof zeigt die Kapelle im Zusammenhang mit einer ländlichen Nekropole und einem älteren Burgwall. Der Zugang zum Innenraum ist eingeschränkt: Die Kapelle gehört zur Pfarrei St. Nikolaus in Sławno und ist nicht dauerhaft für Touristen geöffnet. Kontaktiere die Pfarrei vor der Anreise, verhalte dich ruhig und betrete die Krypten nicht. Das Gebäude liegt am Holzschnitzelkirchenweg rund um den Zielonka-Wald.
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