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Im Herzen des Nationalparks Ojców, im Prądnik-Tal unter dem bekannten Aussichtspunkt Jonaszówka, betreibt Pstrąg Ojcowski eine Forellenzucht mit Gasthaus, das Fische aus eigenen Teichen serviert. Vom Parkplatz unterhalb der Burg in Ojców trennen es nur 10 Minuten zu Fuß, und eine Mahlzeit zwischen Wasser, Wald und Felsen gehört zum Erlebnis.
Das Wasser in den Teichen stammt vom Bach Młynówka — gut mit Sauerstoff angereichert und kristallklar, einem Bergbach ähnlich. Das ist der natürliche Lebensraum der Forelle, deshalb landet der Fisch stets frisch und nie gefroren auf dem Tisch. Er wird natürlich auf Buchenholz geräuchert oder in Folie mit Zwiebeln und Kräutern geschmort.
Forelle gibt es in schlichter Form, ohne Pommes: mit Brot aus der Region und Sauerkonserven — Kraut, Paprika und Gurken — zuletzt auch mit Kartoffeln und Pierogi. Den Gästen stehen überdachte Unterstände mit Tischen, Liegestühle am Teich und ein Ruderboot zur Verfügung.
Pstrąg Ojcowski ist vom Landwirtschaftsministerium als traditionelles Produkt Kleinpolens registriert, und der Betrieb gehört zum Europäischen Netzwerk Regionales Kulinarisches Erbe. Der Ort ist zudem Teil des Kleinpolnischen Weinwegs: Es wird Wein aus dem jurassischen Weingut Goja ausgeschenkt, am letzten Juniwochenende findet ein Winzerpicknick statt — 2026 steht seine 10. Ausgabe an.
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