Seen & Gewässer
Manchmal als „Masuren Schlesiens“ bezeichnet, ist die Palowitzer Seenplatte (Pojezierze Palowickie) eine Gruppe von Fischteichen im Tal der Jesionka nördlich von Żory, zwischen Szczejkowice und dem Dorf Palowice, von dem sie ihren Namen hat. Die Gewässer liegen im Landschaftspark „Zisterziensische Landschaftskompositionen der Rud Wielkie“, und die Natur hat dieses Land von der Industrie zurückerobert: Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde hier Stabeisen produziert, und ein Eisenwerk — die Hütte Waleska — arbeitete hier ebenfalls.
Unter den Gewässern stechen die Teiche Garbocz und Łanuch (auch Gichta genannt) sowie die ehemaligen Zuchtteiche — die Łańcuchowe-Teiche — hervor. Schwäne, Wasserrallen, Sumpfweihen und Silberreiher suchen am Ufer nach Nahrung, auf der Wasseroberfläche treiben Gelbe Teichrosen und Weiße Seerosen. Die private Chatka Szreka — ein Haus auf dem Wasser — ist für Touristen nicht zugänglich.
Eine Erinnerung an das Werk sind die Ruinen des Gichtturms — rund 15 Meter hoch, mit Wänden von 1 Meter Dicke. Der Blaue Weg der Anfänge des Hüttenwesens (Rybnik–Żory) und ein Lehrpfad von Szczejkowice führen zu den interessantesten Punkten; für Radfahrer gibt es die rote Route Palowice–Żory. An trockenen Tagen können die Wege auch von Kinderwagen und Rollstuhlfahrern genutzt werden.
Der empfohlene Spaziergang ist über 6,5 km lang und dauert etwa 2 Stunden; der Eintritt ist frei und das Gelände ist rund um die Uhr das ganze Jahr über geöffnet. Ein Stopp in Palowice lohnt sich — die hölzerne Dreifaltigkeitskirche aus der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert — ebenso wie die Wasserprobe aus der Quelle in Szczejkowice, die von den Einheimischen geschätzt wird. Kostenloser Parkplatz: Ulica Gichta.
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