Museen
Breslau, Niederschlesien

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Audio-Spaziergang durch Breslau — 13 Stationen, 2 davon kostenlos anhören
13 Stationen 90 Min. 3,5 km
Der Vierkuppelpavillon in Breslau (Wrocław) ist ein Ausstellungsbau des Architekten Hans Poelzig und gehört zu den spannendsten Sehenswürdigkeiten rund um die Jahrhunderthalle. Seit 2016 zeigt hier das Museum für Gegenwartskunst, eine Abteilung des Nationalmuseums Breslau, polnische Kunst der zweiten Hälfte des 20. und des 21. Jahrhunderts. Der Bau ist Teil des UNESCO-Welterbes Jahrhunderthalle.
Poelzig errichtete den Pavillon 1912–1913 für die Historische Ausstellung der Breslauer Jahrhundertausstellung von 1913, die an die Befreiungskriege und die Völkerschlacht bei Leipzig erinnerte. 56 Säle zeigten damals die Ausstellung. In der Zwischenkriegszeit fanden hier Kunstausstellungen statt, 1920 etwa mit Werken von Paul Klee, Karl Schmidt-Rottluff und Oskar Moll.
Nach 1945 wurde Breslau polnisch. 1948 diente der Pavillon der „Ausstellung der Wiedergewonnenen Gebiete“; aus dieser Zeit stammt die 106 Meter hohe Nadel (Iglica) vor dem Gebäude. Ab 1953 nutzte das Spielfilmstudio Wrocław den Bau als Atelier – hier entstanden etwa „Asche und Diamant“ von Andrzej Wajda und „Die Handschrift von Saragossa“. 2009 übernahm das Nationalmuseum das Gebäude, sanierte es 2013–2015 und eröffnete das Museum am 25. Juni 2016.
Der eingeschossige Stahlbetonbau hat vier Flügel um einen Innenhof, über jedem Flügel sitzt eine Kuppel – zwei runde und zwei elliptische. Die Ausstellungsfläche beträgt über 6.000 m².
Plane etwa 1,5–2 Stunden ein.
Der Pavillon ist nicht nur etwas für Kunstkenner. Die großformatigen Installationen und Skulpturen, etwa von Magdalena Abakanowicz oder Władysław Hasior, sprechen auch Jugendliche an, und die hellen Kuppelräume beeindrucken selbst Besucher, die mit Gegenwartskunst wenig anfangen können. Für Familien gibt es ein Familienticket, Kinder unter 7 Jahren zahlen nichts. Am letzten Samstag im Monat findet eine Multimediashow statt; dann werden Tickets für die Dauerausstellung nur bis 17:30 Uhr verkauft. Hinweise zur Barrierefreiheit veröffentlicht das Museum auf seiner Website. Wenn du Architektur magst, lohnt sich ein Blick auf das Zusammenspiel mit der benachbarten Jahrhunderthalle: Poelzig entwarf auch die Gesamtanlage des Ausstellungsgeländes.
Stand: Oktober 2026 (Winterzeiten vom 1. Oktober bis 31. März):
Der Pavillon liegt in der ul. Wystawowa 1, etwa 3 km östlich vom Ring. Mit der Straßenbahn fährst du bis zur Haltestelle Hala Stulecia. An der Jahrhunderthalle gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz. Von Dresden bist du mit dem Auto in rund 3 Stunden in Breslau, von Görlitz in etwa 2 Stunden.
Ja – zumal alles nah beieinanderliegt: Jahrhunderthalle von Max Berg, Pergola mit Multimediabrunnen, der Scheitniger Park (Park Szczytnicki) mit dem Japanischen Garten und gegenüber der Zoo. So wird daraus leicht ein ganzer Tag.
Zeiten gültig bis 31. März 2027
Okres zimowy (1.10–31.03): wt.–czw. 10:00–16:00, pt. 10:00–18:00, sob. 10:00–20:00, niedz. 10:00–18:00, poniedziałki nieczynne; latem (1.04–30.09) wt.–czw. do 17:00, pt. do 19:00; kasa zamykana pół godziny przed zamknięciem.
Wystawa stała: normalny 20 zł, ulgowy 15 zł, rodzinny 10 zł/os.; dzieci do 7 lat bezpłatnie; we wtorki wstęp wolny na wystawę stałą; bilet do Panoramy Racławickiej daje bezpłatny wstęp przez 3 miesiące.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026