Museen
Bromberg, Kujawien-Pommern
Das Museum der Landstreitkräfte (Muzeum Wojsk Lądowych) in Bromberg (Bydgoszcz) ist ein staatliches Museum, das den polnischen Landstreitkräften gewidmet ist. Es erzählt die Militärgeschichte Pommerellens und Kujawiens von den Aufständen des 18. und 19. Jahrhunderts über den Zweiten Weltkrieg bis zur Zeit des Warschauer Pakts. Vor dem Gebäude stehen rund 50 Panzer, Geschütze und Raketenwerfer. Zu den Sehenswürdigkeiten in Bromberg gehört es vor allem für Geschichtsinteressierte – und für alle, die sich für die Entschlüsselung der Enigma interessieren.
Das Museum liegt an der ul. Czerkaska 2, Ecke ul. Gdańska, etwa 2,5 km nördlich der Altstadt auf dem Weg zum Waldpark Myślęcinek. Direkt am Eingang hält der Stadtbus. Einen eigenen Besucherparkplatz gibt es nicht – das Museum empfiehlt die Parkplätze am Zawisza-Stadion, an der ul. Powstańców Warszawy oder am Park Myślęcinek. Von Berlin aus erreichst du Bromberg mit dem Auto grob in vier bis fünf Stunden.
Die Wurzeln reichen bis 1928 zurück, als an der Bromberger Offiziersschule ein Militärmuseum entstand; dessen Bestände gingen während der deutschen Besatzung größtenteils verloren. Die heutige Einrichtung wurde 1973 als Traditionsmuseum des Pommerschen Militärbezirks gegründet, im selben Jahr entstand das Gebäude nach Entwurf von Zbigniew Kortas. Seit 2003 hieß es Pommersches Militärmuseum, seit 2010 trägt es den heutigen Namen. Dazu gehören Filialen in Thorn (Toruń) und Breslau (Wrocław) sowie ein Außengelände für Großgerät in Osowa Góra.
Die Hauptausstellung folgt der Chronologie:
Eine Abteilung erinnert an Bromberger Persönlichkeiten des Krieges, darunter den hier geborenen Kryptologen Marian Rejewski, der den Code der deutschen Enigma knackte. Wegen Umbauarbeiten an der Hauptausstellung stimmen laut Museum manche Beschriftungen derzeit nicht mit den Objekten überein.
Im Freigelände stehen unter anderem die Panzer T-34/85, T-55A und T-72, ein britischer Chieftain Mk. 11 (2014 aus Großbritannien übernommen), Haubitzen, Panzerabwehrkanonen, ein „Katjuscha“-Raketenwerfer und eine Scud-Rakete.
Stand: Oktober 2026 (offizielle Website):
Der Eintritt kostet 18 zł (ermäßigt 12 zł), das Familienticket 50 zł. Kinder unter 7 Jahren sind frei. Eine Führung auf Englisch kostet 80 zł; eine deutschsprachige Führung ist im Preisverzeichnis nicht aufgeführt. Ermäßigte Tickets gibt es unter anderem für Schüler, Studierende, Rentner und aktive Soldaten.
Plane 1–2 Stunden ein. Sonntags ist der Eintritt zwar frei, das Museum aber nur vier Stunden geöffnet – komm also früh. Das Freigelände wirkt bei trockenem Wetter am besten, und Kinder bleiben erfahrungsgemäß am längsten bei den Panzern.
Für Militärgeschichte-Fans und Familien mit älteren Kindern ja – vor allem sonntags bei freiem Eintritt und in Kombination mit dem nahen Waldpark Myślęcinek, den du über die ul. Gdańska in wenigen Minuten weiter nördlich erreichst.
Pon. nieczynne; wt., śr., pt. 8:30–15:30; czw. 8:30–17:30; sob. 12:00–16:00; niedz. 10:00–14:00 (wstęp bezpłatny); całoroczne.
Normalny 18 zł, ulgowy 12 zł, rodzinny 50 zł; z KDR 12/10 zł; w niedziele wstęp bezpłatny; przewodnik PL 60 zł, EN 80 zł.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026