Denkmäler
Krakau, Kleinpolen
Eine Königsstadt, Salzbergwerke, ein Gedenkort an den Holocaust und Holzkirchen in Bergdörfern – in Kleinpolen (Małopolska) verbindet sie eines: der Eintrag in die UNESCO-Welterbeliste. Die Kleinpolnische UNESCO-Route ist eine Autoroute von über 300 km, die sie alle verbindet: von der Krakauer Altstadt und den Salzbergwerken bis zu Holzkirchen und orthodoxen Holzkirchen in den Beskiden. Das offizielle Tourismusportal der Region zählt 14 Objekte an der Route.
Sie zeigt, wie vielfältig das Erbe einer einzigen Region ist: eine Königsstadt, industrielle Unterwelten, ein Gedenkort an den Holocaust, eine barocke Pilgerlandschaft und die hölzerne Sakralarchitektur zweier Riten. Die Holzkirchen liegen fernab der Großstädte in kleinen Dörfern des Podhale, des Karpatenvorlands und der Niederen Beskiden – ihr Besuch erschließt einen weniger bekannten Teil Kleinpolens.
Die Welterbeliste beruht auf einer UNESCO-Konvention von 1972. Seit 1992 werden auch Kulturlandschaften anerkannt – als solche ist Kalwaria Zebrzydowska eingestuft. Die Krakauer Krippenbaukunst (szopki) steht zudem auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes.
An einem Tag ist die Route nicht sinnvoll zu schaffen. Am besten teilen Sie sie in drei Abschnitte: Krakau mit Wieliczka und Bochnia; Kalwaria Zebrzydowska mit Oświęcim; dazu eine Runde zu den Holzkirchen in Podhale, im Karpatenvorland und in den Niederen Beskiden. Jedes Objekt hat eigene Öffnungszeiten und Besuchsregeln – die Holzkirchen etwa sind oft nur in der Saison oder zu Gottesdiensten geöffnet. Prüfen Sie vor der Abfahrt die Websites der einzelnen Stätten.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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