Kirchen & Klöster
Neben dem Marktplatz von Nowy Wiśnicz, einer von einer Magnatenfamilie gegründeten Privatstadt, steht die barocke Kirche Mariä Himmelfahrt. Stifter war Hetman Stanisław Lubomirski, der Wiśnicz gleichzeitig mit seiner Residenz ausbaute — der vom Kirchplatz sichtbaren Burg.
Die Kirche stand bereits 1620, konsekriert wurde sie aber erst 1647 — die Innenausstattung dauerte viele Jahre. Von Anfang an war sie als Hauptakzent der neu gegründeten Stadt geplant; heute trägt sie den Titel einer Basilika.
1683 zerstörte ein Brand die hölzerne Bebauung der Stadt. Die gemauerte Kirche brannte nicht völlig nieder, verlor aber die barocken Turmhelme — höher als die heutigen und nie in ihrer ursprünglichen Form wiederhergestellt. Nach einer gründlichen Renovierung erlangte die Kirche ihr repräsentatives Aussehen zurück.
Vor der Kirche steht eine hohe Christkönig-Statue, gegenüber dem Glockenturm eine kleine Figur Johannes Pauls II. Das Pfarrhaus ähnelt einer Burg mit vierseitigem Turm, und vom Kirchplatz sieht man die Burg von Wiśnicz auf dem Hügel — der Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang zum Burghügel und über den Markt verbinden.
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