Kirchen & Klöster
Die St.-Sebastian-Kirche in der Straße Świętego Sebastiana 23 zählt zu den wertvollsten Holzdenkmälern von Wieliczka. Die kleine Lärchenholzkirche steht auf einem Hügel zwischen alten Bäumen, nahe dem Salzbergwerk. Sie gehört zur Holzarchitektur-Route.
Der Bau begann 1581 auf Initiative von Pfarrer Maciej Blandowski, dem Pfarrer von St. Klemens; auch der Wieliczkaer Salzgraf Sebastian Lubomirski war beteiligt. Die Weihe fand am 29. Juni 1598 statt. In der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Gebäude grundlegend umgebaut und vergrößert und erhielt seinen barocken Charakter. Es ist eine einschiffige Blockbohlenkirche mit schmalerem, fünfeckig geschlossenem Chor, Sakristei und kleinem Glockentürmchen. Wände und Dach sind mit Schindeln verkleidet; das Türmchen über dem Chor besitzt eine Laterne.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit im Inneren ist die Polychromie von Włodzimierz Tetmajer aus den Jahren 1903–1910, die den Patron, den Salzbergbau und das christliche Erbe thematisiert. Im Rokoko-Hauptaltar befindet sich ein Bild des heiligen Sebastian aus dem 18. Jahrhundert. Sehenswert sind außerdem Seitenaltäre und Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert sowie Glasfenster nach einem Entwurf von Stanisław Matejko, dem Neffen Jan Matejkos. Adresse: Świętego Sebastiana 23, 32-020 Wieliczka, Polen; Telefon: +48 12 278 27 23. Feste Besichtigungszeiten und ein Eintrittspreis sind nicht bestätigt. Zugang zum Inneren und aktuelle Gottesdienste bitte vor der Anreise prüfen; die Kirche ist aktiv.
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