Kirchen & Klöster
Wieliczka, Kleinpolen
Die St.-Sebastian-Kirche in Wieliczka ist eine Lärchenholzkirche aus dem 16. Jahrhundert, versteckt zwischen alten Bäumen am Hang des Babina-Hügels am südöstlichen Stadtrand. Von außen schlicht, überrascht sie innen mit Jugendstil-Wandmalereien von Włodzimierz Tetmajer aus dem frühen 20. Jahrhundert. Sie gehört zu den wertvollsten Holzbauten der Stadt und ist eine lohnende, ruhige Ergänzung zum Besuch des weltberühmten Salzbergwerks.
Wieliczka liegt rund 12 km Luftlinie südöstlich vom Zentrum Krakaus (Kraków), zum Flughafen Kraków-Balice sind es etwa 22 km. Von Krakau fahren Züge bis Wieliczka Rynek-Kopalnia; von dort geht es zu Fuß durch die Stadt und bergauf zur Kirche in der ul. Świętego Sebastiana 23.
Der Bau begann 1581. Wer ihn anstieß, wird unterschiedlich überliefert: Manche Quellen nennen den Ortspfarrer Maciej Blandowski, andere Sebastian Lubomirski, den königlichen Verwalter des Salzbergwerks – dessen Namenspatron ist zugleich Patron der Kirche. Geweiht wurde sie 1598 von Kardinal Jerzy Radziwiłł. Im 18. Jahrhundert wurde sie umgebaut und erhielt eine barocke und Rokoko-Ausstattung.
Anfang des 20. Jahrhunderts gründeten Bürger der Stadt ein Komitee zur Restaurierung. Bei den Arbeiten (meist auf 1903–1910 datiert, nach anderen Angaben bis 1914) bemalte Włodzimierz Tetmajer, ein Künstler des „Jungen Polen“, den Innenraum; die Glasfenster entwarf Stefan Witold Matejko. Seit dem 1. Dezember 2013 ist die Kirche Pfarrkirche.
Außen fallen die Blockbauweise, die Schindeln an Wänden und Dächern, das barocke Laternentürmchen über dem Chor und der niedrige Westturm mit Zwiebelhaube auf.
Feste Besichtigungszeiten sind nicht bestätigt (Stand: Oktober 2026); als aktive Pfarrkirche ist sie am ehesten vor oder nach Gottesdiensten offen. Nachfragen kannst du telefonisch unter +48 12 278 27 23 – Deutschkenntnisse sind eher nicht zu erwarten. Die frühere Website der Kirche funktioniert nicht mehr. Plane für Innenraum und Außenanlage rund 30 Minuten ein; Eintritt wird nicht erhoben, fotografieren solltest du nicht während der Liturgie.
Die Kirche ist ideal für alle, die Holzarchitektur und die Kunst des „Jungen Polen“ mögen – Tetmajers Malereien sind ein seltenes Beispiel für ein Jugendstil-Interieur in einer historischen Holzkirche. Nach ein paar Stunden unter Tage im Salzbergwerk ist der Spaziergang auf den grünen Babina-Hügel eine angenehme Abwechslung. Mit Kindern kannst du an der Decke nach dem weißen Adler und den gemalten Heiligen suchen.
Ja – vor allem, wenn du Holzarchitektur oder polnische Kunst um 1900 magst. Die ruhige Kirche ist ein schöner Kontrast zum Trubel am Salzbergwerk (UNESCO-Welterbe). Kombiniere sie mit dem Salzgrafenschloss (Museum der Krakauer Salinen) und dem Gradierwerk im Kinga-Park.
Brak potwierdzonych stałych godzin zwiedzania. Aktualne nabożeństwa i możliwość wejścia do wnętrza sprawdź przed wizytą.
Brak potwierdzonego biletu wstępu; zasady wejścia ustal przed wizytą.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026