Denkmäler & Hügel
Der Berg der heiligen Dorothea, meist Dorotka genannt, liegt im Będziner Stadtteil Grodziec. Der Hügel ist 382 m hoch und eignet sich für einen kurzen Spaziergang abseits des Stadtverkehrs. Auf dem Gipfel steht die historische Dorotheenkirche von 1635; durch die Umgebung führen Wander- und Pilgerwege.
Die Kirche aus Ziegeln und Stein wurde von Dorota Kącka, der Äbtissin des Norbertinerinnenklosters im Krakauer Stadtteil Zwierzyniec, gestiftet und 1638 geweiht. Im Inneren befinden sich drei Altäre. Die Kirche ist jedoch nicht automatisch ständig geöffnet; der Zugang hängt von Gottesdiensten und den Regelungen der Betreuer ab. Lokale Überlieferungen verbinden den Hügel außerdem mit einem alten Kult und einer Marienerscheinung von 1865. Diese Angaben sollten als Tradition des Ortes gekennzeichnet werden.
Zur Dorotka führt ein grüner Wanderweg; außerdem verlaufen der rote Polnische-Husaren-Weg und die Pilgerroute Via Regia, der Jakobsweg, über den Hügel. Die bewaldeten Hänge sind ganzjährig reizvoll, besonders im Herbst. Das Ziel eignet sich für einen etwa halbstündigen Spaziergang oder einen kurzen Zwischenstopp bei der Erkundung von Będzin und Zagłębie.
Der Hügel kann ganzjährig besucht werden. Mit dem Auto fährt man in Richtung der Fryderyka-Chopina-Straße; Zufahrt und Parkmöglichkeiten sollten vor der Anreise geprüft werden. Das Gelände um die Kirche ist keine klassische kostenpflichtige Sehenswürdigkeit. Festes Schuhwerk ist besonders nach Regen sinnvoll. Während Gottesdiensten bitte Ruhe bewahren.
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