Kirchen & Klöster
Die Jasna-Góra-Golgota ist ein Zyklus von 18 Gemälden des polnischen Malers Jerzy Duda-Gracz, der im Kloster Jasna Góra in Tschenstochau einen zeitgenössischen Kreuzweg bildet. Die Bilder befinden sich auf der oberen Ebene des Eingangsbereichs der Marienkapelle. Der Künstler schenkte den Zyklus dem Heiligtum; am 8. September 2001 wurde das Werk geweiht.
Duda-Gracz versetzte die Passionsszenen in eine erkennbare polnische Alltagswelt und verband religiöse Themen mit expressiver Malerei. Es handelt sich nicht um eine neutrale Illustration der biblischen Geschichte: starke Verzerrungen, Symbole und Kontraste regen zur Reflexion über Leid, Schuld und Hoffnung an. Der Besuch kann auch Menschen berühren, die mit dem Werk des Künstlers nicht vertraut sind.
Die Golgota erreicht man über den Jasna-Góra-Komplex; sie lässt sich gut mit Marienkapelle, Basilika, Schatzkammer und weiteren Votivsammlungen verbinden. Öffnung, Eintrittsregeln und Führungen können vom Kalender des Heiligtums und von der Gruppengröße abhängen. Vor der Anreise sollten aktuelle Hinweise von Jasna Góra und dem Informationszentrum geprüft werden.
Die Golgota gehört zu einem aktiven Heiligtum und ist kein eigenes Museum mit separatem Eingang. In den Museumsbereichen von Jasna Góra sind Fotografieren und Filmen nur mit einer besonderen Genehmigung der Klosterleitung und des Kustos der Votivsammlungen erlaubt. Bitte angemessene Kleidung tragen und während Gottesdiensten die Anweisungen des Personals beachten.
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